|
|
|
| Muttental aktuell: | |
|
Das Wittener Muttental bietet Besuchern in einem Naherholungsgebiet südlich der Ruhr Sehenswürdigkeiten aus 450 Jahren Bergbaugeschichte - hier lag die Wiege des Ruhrbergbaus. Entlang einem Wanderweg durch die landschaftlich schöne Umgebung in Witten-Bommern finden sich zahlreiche Relikte des frühen Bergbaus wie Stollenmundlöcher, Pingen, Schächte und alte Zechen. Die Zeche Nachtigall aus dem Jahr 1714 bildet mit dem Museum und einem Besucherstollen den Anfang des Rundweges. Ab dem Bethaus der Bergleute mit einer kleinen Ausstellung beginnt ein gut ausgebauter Wanderweg durch das Muttental entlang den beschilderten Stationen der Bergbaugeschichte.
|
10 Jahre "www.muttental.de" Seit dem Jahr 2000 wird auf diesen Seiten über das Muttental und seine Attraktionen berichtet. Das Jubiläum nehmen wir zum Anlaß, im Laufe des Jahres unser Informationsangebot zu überarbeiten und weiter zu verbessern. Schachtzeichen auf Nachtigall Vom 22. bis 30. Mai 2010 wurden im Ruhrgebiet ehemalige Schachtanlagen mit gelben Heliumballons in 80 Meter Höhe markiert, so auch die Zeche Nachtigall im Muttental. Eigentlich könnten im Muttental etliche Ballon aufsteigen -- allerdings müßten diese (wie alle) Ballons privat finanziert (neudeutsch: gesponsert) und von ehrenamtlichen Helfern betreut werden. Alle Informationen sind auf einer Seite der Ruhr.2010 zusammengestellt, die aber offenbar zu schwach dimensioniert wurde und anfangs immer wieder zusammenbrach: www.schachtzeichen.de Ruhrfähre wird ersetzt Im Mai 2010 wird die Personenfähre "Hardenstein" zwischen der Ruine Hardenstein und dem anderen Ruhrufer durch ein größeres Exemplar ersetzt. Die Beförungskapazität der alten Fähre mit bis zu 16 Fußgängern bzw. 12 Fahrrädern reicht nicht mehr aus. Der Schiffskörper wurde im Februar geliefert und wird von der "Karrierewerkstatt" der WABE ausgebaut. Fährzeiten sind ab 15. April 9 bis 20 Uhr. Update: Am 17. Juli wure die neue Fähre, die 49 Passagiere tragen kann, zu Wasser gelassen. Die alte Fähre wird nun auf dem Kenmader See zwischen Zeche Gibraltar und Zeche Holland eingesetzt.. Extraschicht 2010 Am 19. Juni fand wieder "Extraschicht, die Nacht der Industriekultur" statt. Unter Federführung der Ruhr-Tourismus-GmbH wird jedes Jahr eine Sommernacht zum Kulturfest der Ruhrregion gemacht. Gleichzeitig feierte die Extraschicht ihr zehnjähriges Jubiläum. Zeche Nachtigall war einer der Spielorte, es fuhren Pendelbusse zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten.. Kleinzeche Egbert wird restauriert Mit 48.000 EU Landesmitteln wird die Kleinzeche Egbert detailgetreu wieder hergestellt. Da in den vergangenen 27 Jahren seit der letzten Instandsetzung viele Balken morsch geworden sind, muß das denkmalgeschützte Baurelikt aus den 1960er Jahren umfassend erneuert werden. Die Arbeiten werden von der Beschäftigungsgesellschaft WABE übernommen. "Local Heroes" auch im Muttental Im Vom 20. bis 26. Juni steht Witten im Fokus des Kulturhauptstadtjahrs 2010. Auch im Muttental und auf und an der Ruhr wird es in diesem Rahmen Veranstaltungen geben, beginnend mit dem Familiengottesdienst "Zachäus auf Zeche" auf Zeche Nachtigall. Weitere Informationen gibt es zum Beispiel auf der Seite der Stadt Witten oder bei Witten-City.de. Lichtkunst auf Hardenstein Im September wird die Burgruine Hardenstein zum Lichtkunstwerk. Ein Projekt zum Kulturhauptstadtjahr 2010 mit dem Titel "Ruhrlights: Twilight Zone" beleuchtet verschiedene Orte entlang des Flusses. Die von dem Künstler Andreas M. Kaufmann auf Hardenstein installierte Lichtmarke soll auch nach der Aktion permanent erhalten bleiben. Kinder-Nachmittage Im Industriemuseum Zeche Nachtigall gibt es regelmäßig mittwochs zur Monatsmitte Kinder-Nachmittage von 15.00 bis 17.30 Uhr, bei denen erzählt, gebastelt und gespielt wird. Im Dezember finden stattdessen Advents-Nachmittage an den Samstagen statt, hier steht das Weihnachtliche im Vordergrund. Schachtgerüst nachgebaut Am Wanderparkplatz Berghauser Straße wurde nach historischen Planunterlagen das Schachtgerüst der Zeche Margarethe wieder errichtet. Hier wurde von 1885 bis 1896 Kohle abgebaut. Mit Landeszuschüssen (80% von 50.000 € Gesamtkosten, Rest Spendenmittel) wurden Schachtgerüst und Maschinenhaus originalgetreu aufgebaut. Die Zeche Margarethe ist nun 38. Station des Bergbaurundwegs. Offenes Denkmal Zum Tag des offenen Denkmals im September werden wieder historische Stätten geöffnet, die sonst der Öffentlichkeit nicht ständig zugänglich sind. Im Besucherbergwerk gibt es Sonderführungen, außerdem wurde auf der Zeche Nachtigall der Knappentag mit Musik und Vorführungen gefeiert. Ausgang gesichert Der südliche Ausgang des Besucherstollens wurde weiter gesichert: Die darüberliegende, poröse Felswand wurde mit Stahlgeflecht gesichert, zusätzlich verhindert ein Fangzaun, daß Steine und Geröll in der Nähe des Stollenausgangs einschlagen können. Karte in Vorbereitung Für das Muttental ist eine Übersichtskarte mit Wanderwegen nebst Anfahrtsbeschreibung in Vorbereitung. Anregungen für (zusätzlichen) Informationsgehalt sind per Kontaktformular jederzeit willkommen. Göpelhaus wird renoviert Mit Landesmitteln wird das Göpelhaus (eine historische Förderanlage) mit gespaltenen Holzschindeln neu gedeckt. Diese und andere Arbeiten werden im Rahmen des regionalen Projektes "Das Ruhrtal" angegriffen. (Letzte Änderung: 26. 07. 2010) Es gibt noch mehr Neues? Bitte nutzen Sie das Kontaktformular und teilen es uns mit!. |
Hinweise, Vorschläge, Eintragungswünsche? Bitte eMail senden, siehe unten.
Weitere Adressen und Informationen über Witten: Witten-City | Veranstaltungskalender: St@dtinformation
Ruhrstadt-Verlag, Postfach 2104, 58411 Witten. Für Anfragen nutzen Sie bitte das Kontaktformular (zu diesem Projekt)!