Das Muttental -- Freizeit mit Industriegeschichte

Sonntag, 05. Februar 2012
Muttental aktuell:
Panorama mit Radfahrern und Fußgängern

Das Muttental eignet sich hervorragend zum Wandern und Radwandern. Selbst die Nachtigallstraße ist hier als Fahrradstrraße ausgewiesen, Autos müssen langsam fahren.

© 2011 Ruhrfoto

Muttental-Fest

Zur Saisoneröffnung organisiert das Stadtmarketing GmbH ein Fest mit allerlei Familienattraktionen. Sonntag, 1. April 2012, Zeche Nachtigall, Gruben-und Feldbahnmuseum Zeche Theresia, weitere Orte...

Oldtimerfestival auf Zeche Nachtigall

Zum wiederholten Mal findet im Muttental ein Oldtimertreffen statt, zu dem 150 bis 200 historische Fahrzeuge erwartet werden. Am Sonntag gibt es auch eine Rundfahrt mit Aufgabenstellungen. Bei einer Verlosung kann man einen Preis gewinnen. Samstag, 11. August, und Sonntag, 12. August 2012, Zeche Nachtigall.

Flammkuchen am Schleusenhaus

Am königlich preußischen Schleusenwärterhaus wird an allen Öffnungs-Tagen in der Woche Flammkuchen in verschiedenen Variationen angeboten. Schleusenwärterhaus.

Speisewagen als Museumsbistro

Da die kleine Außengastronomie an der Zeche Nachtigall nur für Sommertage tauglich ist, wurde für Tage mit schlechterem Wetter eine Alternative gefunden: Ein 40 Jahre alter Speisewagen der belgischen Eisenbahn wurde am Museumsgleis aufgestellt und wird zukünftig als Bistro für alle Wetterlagen dienen.


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Jubiläum auf Zeche Theresia

Am 13. und 14. August 2011 feierte das Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia 25jähriges Vereinsjubiläum. August und September standen im Zeichen des Jahrestags, eine Dampflok Philipp S war als Leihgabe aus Gütersloh auf den Schmalspurgleisen der Muttenthalbahn unterwegs, weitere Gastfahrzeuge aus anderen Museen waren angekündigt.

Zu den Festtagen am 13. und 14. August war die Mitfahrt gratis, am 20. August gab es ein Trabbi-Treffen, am 21. August wirkte man beim Oldtimertreffen auf der Zeche Nachtigall mit.

© 2011 Ruhrfoto


Das Wittener Muttental bietet Besuchern in einem Naherholungsgebiet südlich der Ruhr Sehenswürdigkeiten aus 450 Jahren Bergbaugeschichte - hier lag die Wiege des Ruhrbergbaus.

Entlang einem Wanderweg durch die landschaftlich schöne Umgebung in Witten-Bommern finden sich zahlreiche Relikte des frühen Bergbaus wie Stollenmundlöcher, Pingen, Schächte und alte Zechen.
Der 1972 angelegte und immer wieder erweiterte 9 km lange Rundweg bietet zusammen mit einer Museumsbahn und einem Industriemuseum interessante Einblicke in die Geschichte des Bergbaus.

Die Zeche Nachtigall aus dem Jahr 1714 bildet mit dem Museum und einem Besucherstollen den Anfang des Rundweges.
An der Nachtigallstraße befindet sich auch ein Gruben- und Feldbahnmuseum, und die Museumsbahn kann für Fahrten durch das Ruhrtal genutzt werden.

Ab dem Bethaus der Bergleute mit einer kleinen Ausstellung beginnt ein gut ausgebauter Wanderweg durch das Muttental entlang den beschilderten Stationen der Bergbaugeschichte.
Informationen zu den über 30 Stationen des Rundweges finden sich auch im Museum der Zeche Nachtigall.


Hardenstein als Kunstwerk

Die Lichtaktion des Kulturhauptstadtjahres wird wiederholt: vom 16. September bis zum 31. Oktober 2011 wird die Lichtinstallation auf Hardenstein jeweils ab der Dämmerung wieder zu sehen sein.

Ab dem 19. September 2010 wurde die Burgruine Hardenstein für eine Woche zur Projektionsfläche und damit zum Bestandteil eines Kunstwerks von Andreas M. Kaufmann.

Wörter der "Ruhrgebietssprache" wurden auf das alte Gemäuer projiziert, hiermit will Kaufmann "dem Ort seine Sprache geben" und "dem Ort das Geheimnisvolle entlocken".

Das Bild wurde gegen 21.30 Uhr MESZ mit Mondlicht vom anderen Ruhrufer aus aufgenommen.

 
© 2010 Ruhrfoto

Von März bis November fährt der Museumszug des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen an über 50 Tagen. Neben den Schienenbusfahrten im historischen Gefährt dampft an manchen Sonn- und Feiertagen die preußische P8 durch das Ruhrtal von Hattingen bis Hagen HBf und zur Ausstellung des Eisenbahnmuseums. (mehr...)

Im Westfälischen Industriemuseum kann man sich in die Zeit des Kohlenbergbaus zurückversetzen lassen und an einer Stollenführung teilnehmen. (mehr...)

Besichtigung und Fahrten während der Saison mit den Gruben- und Feldbahnfahrzeugen auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Theresia. (mehr...)

Historische Orte laden zum Verweilen und Entdecken der Muttentaler Geschichte ein. (mehr...)

Die Umgebung bietet Platz für verschiedene Sportangebote in der Natur. (mehr...)


12 Jahre "www.muttental.de"

Seit dem Jahr 2000 wird auf diesen Seiten über das Muttental und seine Attraktionen berichtet. Das Jubiläum haben wir im letzten Jahr zum Anlaß genommen, unser Informationsangebot zu überarbeiten und weiter zu verbessern. Diese Aktualisierungen und Erweiterungen werden nun kontinuierlich fortgesetzt.


Offenes Denkmal

Am 9. September 2012 ist Tag des offenen Denkmals. In Witten sind das Industriemuseum Zeche Nachtigall und NNN in Witten an der bundesweiten Aktion beteiligt. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.


Extraschicht -- Nacht der Industriekultur

Zur Extraschicht 2012 gibt es an vielen ehemaligen Industrie- und Zechenstandorten ein Kulturprogramm. Zudem ist ein Shuttle-Bus-Netzwerk eingerichtet, so daß mit einer Karte mehrere der 200 Veranstaltungen am 47 Spielorten im Ruhrrevier besucht werden können. 30. Juni 2012, bis tief in die Nacht.


Dampfmaschinenvorführung

Im LWL-Industriemuseum "Zeche Nachtigall" wird am Sonntag die Dampfmaschine in Gang gesetzt, zwar nicht mit Dampf, sondern mit einem Elektromotor. 14.30 Uhr, im Museumseintritt enthalten. Der nächste Termin ist: 5. Februar 2012 .


Kostenlose Führungen

Das LWL-Industriemuseum "Zeche Nachtigall" bietet sonntags kostenlose Führungen durch die Dauerausstellung Der Weg in die Tiefe an. Nächster Termin: 12. Februar 2012 .


Schachtzeichen auf Nachtigall

Vom 22. bis 30. Mai 2010 wurden im Ruhrgebiet ehemalige Schachtanlagen mit gelben Heliumballons in 80 Meter Höhe markiert, so auch die Zeche Nachtigall im Muttental. Eigentlich könnten im Muttental etliche Ballon aufsteigen -- allerdings müßten diese (wie alle) Ballons privat finanziert (neudeutsch: gesponsert) und von ehrenamtlichen Helfern betreut werden. Alle Informationen sind auf einer Seite der Ruhr.2010 zusammengestellt, die aber offenbar zu schwach dimensioniert wurde und anfangs immer wieder zusammenbrach: www.schachtzeichen.de


Neue Ruhrfähre in Betrieb und getauft

Am 17. Juli 2010 wurde die Personenfähre zwischen der Ruine Hardenstein und dem anderen Ruhrufer durch ein größeres Exemplar ersetzt. Die Beförungskapazität der alten Fähre mit bis zu 16 Fußgängern bzw. 12 Fahrrädern reicht nicht mehr aus, die Nachfolgerin trägt dreimal so viele (49) Passagiere. Der Schiffskörper wurde im Februar geliefert und von der "Karrierewerkstatt" der WABE ausgebaut. Fährzeiten sind ab 15. April 9 bis 20 Uhr. Ende September wurde auch die neue Fähre auf den Namen "Hardenstein" getauft, dazu waren Bürgermeisterin, Landrat und Landesarbeitsminister erschienen. Die alte Fähre wird nun auf dem Kenmader See zwischen Zeche Gibraltar und Zeche Holland eingesetzt..


Extraschicht 2010

Am 19. Juni fand wieder "Extraschicht, die Nacht der Industriekultur" statt. Unter Federführung der Ruhr-Tourismus-GmbH wird jedes Jahr eine Sommernacht zum Kulturfest der Ruhrregion gemacht. Gleichzeitig feierte die Extraschicht ihr zehnjähriges Jubiläum. Zeche Nachtigall war einer der Spielorte, es fuhren Pendelbusse zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten..


Frauenarbeit auf Nachtigall

Das Industriemuseum Zeche Nachtigall zeigte vom 29. Mai bis 25. September 2011 eine Ausstellung Trabajadoras del Mundo - Frauenarbeit. Im Mittelpunkt standen farbenfrohe Gemälde und Plastiken der argentinischen Künstlerin Cecilia Herrero-Laffin. Kuratorinnen  der Ausstellung sind Dr. Anne Kugler-Mühlhofer und Ingrid Telsemeyer.


Kleinzeche Egbert wird restauriert

Mit 48.000 EU Landesmitteln wird die Kleinzeche Egbert detailgetreu wieder hergestellt. Da in den vergangenen 27 Jahren seit der letzten Instandsetzung viele Balken morsch geworden sind, muß das denkmalgeschützte Baurelikt aus den 1960er Jahren umfassend erneuert werden. Die Arbeiten werden von der Beschäftigungsgesellschaft WABE übernommen.


"Local Heroes" auch im Muttental

Im Vom 20. bis 26. Juni steht Witten im Fokus des Kulturhauptstadtjahrs 2010. Auch im Muttental und auf und an der Ruhr wird es in diesem Rahmen Veranstaltungen geben, beginnend mit dem Familiengottesdienst "Zachäus auf Zeche" auf Zeche Nachtigall. Weitere Informationen gibt es zum Beispiel auf der Seite der Stadt Witten oder bei Witten-City.de.


Lichtkunst auf Hardenstein

Im September wird die Burgruine Hardenstein zum Lichtkunstwerk. Ein Projekt zum Kulturhauptstadtjahr 2010 mit dem Titel "Ruhrlights: Twilight Zone" beleuchtet verschiedene Orte entlang des Flusses. Die von dem Künstler Andreas M. Kaufmann auf Hardenstein installierte Lichtmarke soll auch nach der Aktion permanent erhalten bleiben.


Kinder-Nachmittage

Im Industriemuseum Zeche Nachtigall gibt es regelmäßig mittwochs zur Monatsmitte Kinder-Nachmittage von 15.00 bis 17.30 Uhr, bei denen erzählt, gebastelt und gespielt wird. Im Dezember finden stattdessen Advents-Nachmittage an den Samstagen statt, hier steht das Weihnachtliche im Vordergrund.


Schachtgerüst nachgebaut

Am Wanderparkplatz Berghauser Straße wurde nach historischen Planunterlagen das Schachtgerüst der Zeche Margarethe wieder errichtet. Hier wurde von 1885 bis 1896 Kohle abgebaut. Mit Landeszuschüssen (80% von 50.000 € Gesamtkosten, Rest Spendenmittel) wurden Schachtgerüst und Maschinenhaus originalgetreu aufgebaut. Die Zeche Margarethe ist nun 38. Station des Bergbaurundwegs.


Offenes Denkmal

Zum Tag des offenen Denkmals im September werden wieder historische Stätten geöffnet, die sonst der Öffentlichkeit nicht ständig zugänglich sind. Im Besucherbergwerk gibt es Sonderführungen, außerdem wurde auf der Zeche Nachtigall der Knappentag mit Musik und Vorführungen gefeiert.


Ausgang gesichert

Der südliche Ausgang des Besucherstollens wurde weiter gesichert: Die darüberliegende, poröse Felswand wurde mit Stahlgeflecht gesichert, zusätzlich verhindert ein Fangzaun, daß Steine und Geröll in der Nähe des Stollenausgangs einschlagen können.


Karte in Vorbereitung

Für das Muttental ist eine Übersichtskarte mit Wanderwegen nebst Anfahrtsbeschreibung in Vorbereitung. Anregungen für (zusätzlichen) Informationsgehalt sind per Kontaktformular jederzeit willkommen.


Göpelhaus wird renoviert

Mit Landesmitteln wird das Göpelhaus (eine historische Förderanlage) mit gespaltenen Holzschindeln neu gedeckt. Diese und andere Arbeiten werden im Rahmen des regionalen Projektes "Das Ruhrtal" angegriffen.



(Letzte Änderung: 13. 01. 2012) 

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Impressum ::: (13. 01. 2012  | 2012.02.05-11:56:36  | 11 )  | H: 822 G: 335 V: 439 D: 477


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